HG Ansbach verliert zweites Heimspiel der Saison
Die männliche C-Jugend der HG Ansbach musste sich am Sonntag in der Oberliga Nord dem HBC Nürnberg mit 34:38 geschlagen geben. Dabei zeigte die Heimmannschaft vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung, brachte sich durch zu viele Fehler jedoch um den verdienten Lohn.
Die Ansbacher erwischten einen guten Start in die Partie und fanden im Angriff immer wieder Lösungen gegen die Nürnberger Abwehr. Mit sehenswerten Treffern und einer zwischenzeitlich bis zu vier Tore betragenden Führung schien die HG das Spiel zunächst im Griff zu haben. Doch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit schlichen sich zunehmend Unkonzentriertheiten und technische Fehler ein. Dadurch ließ Ansbach den Gast zurück ins Spiel kommen. Nürnberg nutzte diese Nachlässigkeiten konsequent aus und glich kurz vor der Pause zum 19:19 aus.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen, sodass sich ein offener Schlagabtausch entwickelte. Die HG Ansbach hielt dagegen und fand im Angriff weiterhin regelmäßig den Weg zum Tor. Doch auch der HBC Nürnberg blieb gefährlich und konnte sich im Laufe der zweiten Halbzeit Schritt für Schritt Vorteile erarbeiten.
Erst ab der 40. Spielminute gelang es den Gästen, die Führung etwas auszubauen. Die Markgrafenstädter versuchte weiterhin, den Rückstand zu verkürzen, machte sich das Leben aber durch zahlreiche Fehler in der Schlussphase selbst schwer. Gerade in den letzten zehn Minuten fehlte es den Gastgebern an der nötigen Konsequenz, um das Spiel noch einmal zu drehen. Nürnberg nutzte die Ansbacher Ballverluste aus und brachte den Vorsprung letztlich über die Zeit.
Am Ende stand eine 34:38-Niederlage für die HG Ansbach, die angesichts der starken ersten Halbzeit besonders bitter ausfiel. Die Partie zeigte, dass die Mannschaft durchaus das Potenzial besitzt, mit einem starken Gegner mitzuhalten. Um solche Spiele künftig erfolgreich zu gestalten, wird es jedoch entscheidend sein, die Fehlerquote über die gesamte Spielzeit niedrig zu halten und sich auch in engen Phasen für den eigenen Aufwand zu belohnen.
Für die HG Ansbach gilt es nun, die positiven Ansätze aus der ersten Halbzeit mitzunehmen und die Schwächen aus der Schlussphase aufzuarbeiten, um in den kommenden Spielen wieder Punkte einzufahren.
Für die HG Ansbach spielten: Arne Söllner, Vitalij Jung (beide Tor), Franz Heilek (8), Jakob Aberle (10/1), Paul Guttenberger, Benedikt Wolff (4), Jakob Hofmann, Arthur Bonet, Igor Lehmann (4), Hannes Neumann. Valentin Grups, Johannes Seestern-Pauly (1), Noah Filff (7), Vincent Böhm
