Bericht Frauen I: HG Ansbach – HC Cadolzburg 18:30 (10:13)

Auch wenn am Ende eine 18:30-Niederlage auf der Anzeigetafel stand, konnten die Frauen I der HG Ansbach am Samstagabend mit erhobenem Kopf die Beckenweiherhalle verlassen. Gegen den Tabellenführer HC Cadolzburg zeigte das personell stark gebeutelte Team eine ganz starke Leistung, vor allem in der Abwehr, und ärgerte den Favoriten über weite Strecken der Partie.

Die Vorzeichen waren erneut alles andere als optimal: Mit Feldspielerin Jessi Lummer im Tor ging Ansbach ins Spiel – und diese machte ihre Sache von Beginn an hervorragend. Mit vielen guten Paraden hielt sie ihr Team im Spiel und zeigte, dass Improvisation inzwischen zur Kernkompetenz der HG gehört.

Cadolzburg übernahm zwar früh die Führung, doch die Ansbacherinnen ließen sich nicht abschütteln. Mit einer aggressiven, gut abgestimmten Abwehr und viel Einsatz kämpfte sich die HG immer wieder heran. Beim Stand von 7:7 war der Tabellenführer erstmals sichtbar genervt und nahm eine Auszeit. Auch zur Halbzeit blieb Ansbach beim 10:13 voll in Schlagdistanz.

In der zweiten Hälfte machte sich dann langsam die dünne Personaldecke bemerkbar. Cadolzburg erhöhte das Tempo, während bei der HG die Kräfte schwanden. Trotzdem blieb der Einsatz ungebrochen und Ansbach hielt bis weit in die zweite Halbzeit hinein dagegen, ehe sich der Favorit am Ende doch deutlicher absetzen konnte.

Ein ganz herzliches Dankeschön geht außerdem an die drei Mädels aus der Zweiten, die uns tatkräftig unterstützt und einmal mehr gezeigt haben, wie wichtig Zusammenhalt im Verein ist.

Festzuhalten bleibt: Diese Leistung macht Mut. Mit dieser Einstellung, diesem Kampfgeist und diesem Teamzusammenhalt kann die HG Ansbach absolut stolz auf sich sein.


Es spielten:
Lummer (Tor) – Herrmann-Filff (9), Wimmer (3), Burger F. (3/2), Speck (2), Hammeter (1), Burger J., Brohm, Siebert, Gall, Holz