Bericht C-männlich: HG Ansbach – HSG Weiden 31:38 (17:18)

Verdiente Niederlage gegen starke Weidener

Die männliche C-Jugend der HG Ansbach musste sich in der Oberliga Nord am Samstag einer starken Mannschaft der HSG Weiden mit 31:38 (17:18) geschlagen geben. Dabei zeigte sich über weite Strecken, dass die Gäste an diesem Tag die bessere Mannschaft waren und die Niederlage für die Rezatstädter letztlich verdient war.

Zu Beginn entwickelte sich zunächst eine ausgeglichene Partie. Die Markgrafenstädter erwischte einen guten Start und konnte sich früh mit 2:0 absetzen. Doch die HSG Weiden fand schnell ins Spiel und glich bereits in der sechsten Spielminute zum 4:4 aus. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit wechselte die Führung mehrfach. Vor allem die schwache Abwehrarbeit der Ansbacher machte es den Gästen immer wieder zu einfach, zu Torerfolgen zu kommen. Trotzdem hielt die HG offensiv dagegen und konnte die Begegnung zunächst offen gestalten. Mit einem knappen 17:18-Rückstand ging es schließlich in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Ansbachern allerdings nicht, die nötige Stabilität ins eigene Spiel zu bringen. Zu viele technische Fehler und Unkonzentriertheiten im Angriff verhinderten, dass man den Rückstand entscheidend verkürzen konnte. Gleichzeitig blieb die Abwehr weiterhin anfällig, sodass die Oberpfälzer ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnte. Spätestens beim Spielstand von 20:25 in der 34. Spielminute zeichnete sich ab, dass es für die Heimmannschaft aus der Bezirkshauptstadt an diesem Tag schwierig werden würde, noch einmal entscheidend heranzukommen.

Zwar versuchten die Gastgeber mit einer Auszeit und großem Einsatz, nochmals dagegenzuhalten, doch die Gäste ließen sich nicht mehr aus dem Konzept bringen. Die Weidener nutzten die Fehler der Ansbacher konsequent aus und bauten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf neun Tore aus. In der Schlussphase gelang es der HG zwar noch, das Ergebnis etwas zu verkürzen, am verdienten 31:38-Auswärtssieg der Weidener änderte dies jedoch nichts.

Ein Lichtblick auf Ansbacher Seite war Jakob Aberle, der einen überragenden Tag erwischte. Mit zehn Treffern aus zehn Versuchen und damit einer hundertprozentigen Wurfquote zeigte er eine herausragende Offensivleistung.

Für die Markgrafenstädter gilt es nun, die zahlreichen Fehler und insbesondere die Defizite in der Abwehrarbeit aufzuarbeiten, um in den kommenden Spielen wieder erfolgreicher aufzutreten. Mit 38 Gegentoren in 50 Spielminuten wird es schwer, Spiele zu gewinnen.

Für die HG Ansbach spielten:

Arne Söllner, Vitalij Jung (beide Tor), Franz Heilek (5), Jakob Aberle (10/1), Paul Guttenberger (2), Benedikt Wolff (4), Jakob Hofmann (3), Johannes Seestern-Pauly, Noah Filff (6/2), Vincent Böhm, Arthur Bonet, Igor Lehmann (1), Maximilian Kull