Die Frauen 1 der HG Ansbach haben sich am Sonntagabend im Nachholspiel bei der HSG Lauf/Heroldsberg nach einer spannenden und torreichen Partie mit 30:30 (14:14) getrennt. Nach einem zwischenzeitlichen Fünf-Tore-Rückstand zeigte die HG große Moral und kämpfte sich in der Schlussphase noch zu einem verdienten Punkt.
Ansbach erwischte zunächst einen starken Start in die Partie. Durch Treffer von Carina Wimmer und Christine Gliebe ging die HG früh mit 0:3 in Führung. Doch die Gastgeberinnen fanden schnell besser ins Spiel und drehten das Ergebnis Mitte der ersten Halbzeit. Vor allem über ihre treffsichere Rückraumspielerin Theresa Wilhelm kam Lauf/Heroldsberg immer wieder zu Toren und setzte sich zwischenzeitlich auf 12:7 ab.
Die Ansbacherinnen ließen sich davon jedoch nicht entmutigen. Mit einer starken Phase kurz vor der Pause kämpfte sich das Team wieder heran. Mit einem 14:14 ging es in die Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie ausgeglichen. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem sich zunächst keine Seite entscheidend absetzen konnte. In der Schlussviertelstunde schien Lauf/Heroldsberg beim Stand von 29:27 bereits auf der Siegerstraße zu sein. Doch die Ansbacherinnen bewiesen erneut großen Kampfgeist: Julia Hammeter traf in der 59. Minute zunächst zum Anschluss und erzielte kurz vor Schluss sogar noch den 30:30-Ausgleich.
Besonders treffsicher zeigte sich an diesem Abend Christine Gliebe mit 10 Toren, davon sechs sicher verwandelte Siebenmeter. Insgesamt belohnte sich die HG Ansbach nach einer starken Aufholjagd mit einem wichtigen Auswärtspunkt.
HG Ansbach:
Ovsjuka, Rößl (beide Tor), Gliebe (10/6), Wimmer (6), Herrmann-Filff (6), Hammeter (4), Nikitin (2), Burger (1), Kojellis Magda (1), Brohm, Kojellis Marry
