Männer I überzeugen gegen Cham

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Die Handballer der HG Ansbach haben endlich den ersten Sieg der Rückrunde eingefahren und den ASV Cham nach einer beeindruckenden Leistung deutlich mit 34:20 (17:11) besiegt. Ohne Maximilian Heumann, dafür aber wieder mit Hardy Schober, der nach langer Verletzungspause ein erfolgreiches Cmeback feierte, gaben die HGler von der ersten bis zur letzten Minute den Ton an und spielten sich den Frust der letzten Woche regelrecht von der Seele. Die Gäste, die ohne ihren starken Torhüter Hejduk angetreten waren, hatten von Beginn an keine Chance, weil jeder Ansbacher für den anderen kämpfte und im Angriff fast alle Tore mannschaftlich herausgespielt wurden. Auch nach der Pause brachen die Mannen von Trainer Bernd Hitzler diesmal nicht ein, sie bauten ihren Vorsprung gegen einen nun schon fast resignerenden Gegner vielmehr aus und tankten ordentlich Selbstvertrauen für die letzten Spiele. Besonders Markus Klein erwischte am Samstag einen Sahnetag und erzielte blitzsaubere 1o Feldtore. Frank Greiner-Schwed glänzte als sicherer Siebenmeterschütze und Vollstrecker im Gegenstoß, aber auch die Abwehr vor den beiden gut aufgelegten Torhütern stand extrem sicher und agressiv und gestattete dem sonst so gefährlichen Rückraumschützen der Gäste, Petr Tahovsky, nur ein Tor. Eine alles in allem hervorragende Leistung der Ansbacher, auf der es aufzubauen gilt. Noch ist nichts verloren, und auch in zwei Wochen in Münchberg ist mit einer ähnlichen Leistung durchaus eine Überraschung möglich.
HG: Bär, Kleinlein (Tor); Sven Landsgesell (1), Liebich (4), Segerer (1), Zimmermann (4), Greiner-Schwed (11/5), Klein (10), Schröferl (1), Schober (2), Pritschet, Schülein
Cham: Pelikan (1), Tahovsky (1), Hejduk (4), Geißler (2), Wagener (3), Bernack (2), Selmer, Sperlich, Soukup (7/2), Schndler
Zeitstrafen: 2:6 min (Schober)
Siebenmeter: 5/6:2/3 (Greiner-Schwed trifft 5 und verwirft 1)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Dummert/Dummert (Heroldsberg)
Zwichenstände: 3:1, 5:5, 10:8, 14:10, 17:11 (Halbzeit), 20:13, 24:15, 30:18, 34:20 (Endstand)