Frauen I, TV Roßtal – HG Ansbach 18:18 (Bericht)

Glücklicher Punktgewinn gegen kämpferisch überzeugende Roßtalerinnen
Bereits zu Beginn des Spieles zeichnete sich ab, dass die Ansbacher Damenmannschaft an diesem
Sonntag nicht in ihrer Normalform auf dem Feld stand. Schon im ersten Angriff gelang es den
Roßtaler Damen, gegen die zu behäbig agierende Abwehrreihe, den ersten von insgesamt elf 7-
Meter-Strafwürfen herauszuholen und diesen zum 1:0 zu verwandeln. Auf Ansbacher Seite konnte
erst nach über 5 Minuten der erste Treffer verbucht werden. Bis zur 20. Spielminute gelang es den
Ansbacher Damen in dieser torarmen Partie jedoch einen 3-Tore-Vorsprung (4:7) zu erspielen.
Durch zu viele unkonzentrierte Abschlüsse, ungenaue Zuspiele und individuelle Fehler konnte
dieser Vorsprung von der Roßtaler Mannschaft egalisiert werden und es ging mit einem Spielstand
von 9:9 in die Halbzeitpause.
Obwohl es den Ansbachern auch in der zweiten Halbzeit nicht ansatzweise gelang ihr spielerisches
Potential abzurufen, konnte sich das Team um Trainer Richard Dittrich durch zwei vergebene 7-
Meter-Strafwürfe auf Roßtaler Seite auf 9:12 absetzen. Doch auch jetzt zeigte sich wieder das Bild
aus der ersten Spielhälfte – unkonzentrierte Torabschlüsse und eine zu behäbig agierende
Abwehrreihe ermöglichte es dem Roßtaler Team in der 48. Spielminute auszugleichen und zwei
Minuten vor Spielende sogar mit 2 Treffern in Führung zu gehen. Die Ansbacher Mannschaft
schaffte es jedoch den Anschlusstreffer zu erzielen und durch einen sicher verwandelten Freiwurf
von Kristina Riederer mit Ertönen der Schlusssirene wenigstens einen Punkt nach Ansbach zu
holen.
Nach dieser schwachen Gesamtvorstellung gegen kämpferisch überzeugende Roßtalerinnen bleibt
einzig positiv zu erwähnen, dass es den Roßtalern lediglich gelang 3 von insgesamt 11 7-Meter￾Strafwürfen im Ansbacher Tor unterzubringen.

Tore: Hahn, Pflug (beide Tor), Filff, Geißler 10/7, Engert 1, Wimmer 2, Merkel, Reisner, Riederer 3, Meyer, Leder, Kaiser A. 2, Kaiser E.

Bericht: Caro Geißler